"Baustelleneinblick" beantwortet viele Fragen zur Isarbrücke in Landau
Mit dem Format „Baustelleneinblick“ konnte das Staatliche Bauamt Landshut viele Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Isarbrücke in Landau beantworten. Genau das war das Ziel: „Wir wollten, dass die Bürgerinnen und Bürger mit uns reden und nicht nur über uns“, erklärte Bereichsleiter Dr. Johann Eicher.
Anhand von Fotos und Plänen erläuterten Projektleiter Markus Schmalzl, Abteilungsleiter Thomas Ruhland und Bereichsleiter Dr. Johann Eicher in Einzel- oder kleinen Gruppengesprächen, warum die Korrosionsschäden an tragenden Teilen der Isarbrücke nicht zu erkennen waren und die Bauarbeiten länger dauern.
Eine der meistgestellten Fragen in den zwei Stunden: „Wann wird die Brücke fertig?“ Hierzu berichtete Eicher, dass der Bauzeitenplan eine Verkehrsfreigabe zum 15. Dezember vorsieht. Ganz fertig sein werde die Brücke dann aber nicht. Im Januar müsste beispielsweise noch das Gerüst unter dem Überbau abgebaut werden. Das habe aber keinen Einfluss auf den Verkehr. Baufirma und Bauamt setzen alles daran, dass die Isarbrücke, die Landau in zwei Hälften teilt, so schnell wie möglich fertig wird.
Abteilungsleiter Thomas Ruhland bekam viele Fragen zum Gehweg. Er erklärte, dass dieser auf Wunsch der Stadt seit Dezember dauerhaft geöffnet ist. Das beeinflusse den Bauverlauf, da ein paralleles Arbeiten auf beiden Seiten nicht mehr vollumfänglich möglich sei. Ruhland hatte aber auch eine gute Nachricht: In der kommenden Woche erlaubt es der Baufortschritt, den Zaun etwas weiter in Richtung der Baustelle zu verschieben, sodass der Gehweg etwas breiter wird.
Projektleiter Markus Schmalzl beantwortete mehrfach Fragen zum aktuellen Baustand. Er erläuterte, dass die Korrosionsschutzarbeiten vor einigen Tagen begonnen haben. Diese werden im 24-Stunden-Betrieb ausgeführt. Dabei ist es unabdingbar, die Belüftungsgeräte und Klimaaggregate rund um die Uhr laufen zu lassen. Die lärmintensiven Arbeiten wie die Strahl-, Schleif- und Beschichtungsarbeiten werden nur tagsüber ausgeführt.
„Ich bin sehr froh, darüber, dass wir den Entschluss für dieses Format gefasst haben“, sagte Eicher, als auch die letzten Fragen beantwortet waren. Unerwartet viele Bürgerinnen und Bürger hätten gute Fragen gestellt und teilweise großes Interesse an den technischen Details gezeigt. Eicher abschließend: „Ich hoffe, wir konnten Vertrauen zurückgewinnen.“
