Ausstellung zur Kunst am Bau für die neue Flussmeisterstelle Straubing
Mit seiner Stahlskulptur „Woge/Welle“ hat Clemens Hutter den Wettbewerb zur Kunst am Bau für die Flussmeisterstelle Straubing gewonnen. Ab 20. März zeigt das Staatliche Bauamt Landshut alle zehn Wettbewerbsbeiträge in einer Ausstellung im Nawareum. Vernissage ist am 19. März ab 18 Uhr.
An diesem Abend gibt der Stahlbildhauer aus Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel) Einblicke in seine Kunst, die er „Frostsprengung“ nennt. Mit der Stahlskulptur „Woge/Welle“ will er die zerstörerische Kraft des Wassers sichtbar machen. Er berichtet, wie er hohle Stahlquader mit Wasser füllt und einfriert, wodurch sie sich verformen und gesprengt werden. Durch die Wölbungen drücken sich die Quader, die nur an einer Kante verbunden sind, voneinander weg und biegen sich zu einer Welle.
Zehn Künstler waren zur Teilnahme am Wettbewerb für die Kunst am Bau aufgerufen. Das Preisgericht mit Fachleuten aus Bau und Kunst lobte die Vielfalt und die Qualität der eingereichten Arbeiten, die deshalb öffentlich gezeigt werden sollen.
Hutters Stahlskulptur gewann am Ende einstimmig. In der Begründung heißt es, dass der Entwurf durch materielle und künstlerische Qualität überzeugt. Besonders beeindruckend fand das Preisgericht, dass Hutter der Natur freien Lauf lässt: „Der Künstler lenkt die Kunst, kann sie aber nicht vollständig kontrollieren, ähnlich wie der Flussmeister seinen Fluss.“
Die Ausstellung ist vom 20. bis 26. März von 10 bis 12.30 Uhr und 13 bis 18 Uhr im Seminarraum im ersten Obergeschoss zu sehen. Am Montag ist geschlossen. Der Eintritt ist frei.
